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Der Knick-Senkfuß

Der Knick-Senkfuß ist eine der häufigsten Ursachen, weswegen Eltern den Orthopäden aufsuchen. Verschiedenste Ursachen können zur Ausbildung eines Knick-Senkfußes führen. Am häufigsten handelt es sich um den flexiblen, physiologischen Knick-Senkfuß, der bei den meisten Kindern als normale Entwicklungsstufe nach Beginn des Laufenlernens auftritt. In der Regel bereitet ein Knick-Senkfuß weder Schmerzen noch beeinträchtigt er den normalen Gang. Wenn der Knick-Senkfuß Laufprobleme bereitet, sind hingegen gezielte Behandlungsmaßnahmen ratsam.Neben speziell gefertigten Einlagen für die Schuhe können zum Beispiel gegen den Knick-Senkfuß krankengymnastische Übungen, Muskeltraining oder entsprechend angepasstes Schuhwerk helfen. Eine operative Therapie des kindlichen Knick-Senkfußes ist bei Beschwerden oder Einschränkungen nur notwendig, wenn die konservative Therapie nicht anspricht. Für eine Behandlung sollte allerdings das Fußwachstum noch nicht abgeschlossen sein.

Subtalare Arthrorise

Bei der Operation (subtalare Arthrorise) erfolgt ein 1–2 cm langer Hautschnitt über dem Sinus tarsi. Dann wird der Sinus tarsi weiter eröffnet und in Neutralstellung des Fußes aufgedehnt, um das Implantat einzubringen. Postoperativ erfolgt meist ein Kompressions-Verband. Meist wird inzwischen eine Teilbelastung mit Unterarmgehstützen erlaubt, jedoch 4–6 Wochen Sportkarenz verordnet. Die Entfernung der Implantate nach Abschluss des Wachstums ist erforderlich.