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Korrektur komplexer Fussfehlstellungen

z.B. Knick-Plattfuss

Eine der häufigsten Fehlstellungen ist der Knick-Senk-Fuß (Pes plano valgus), verursacht durch eine nach innen eingesackte Ferse. Er kann angeboren oder im Laufe des Lebens erworben sein. Grundproblem ist ein Missverhältnis von Belastung und bestehender Muskelkraft. Insbesondere im Kindesalter können schwache Bänder und Sehnen einen Knickfuß begünstigen. Die Ferse verschiebt sich, der Fuß dreht sich seitwärts ein und bereitet dem Patienten Schmerzen am inneren Knöchel. Vielfach helfen bereits Einlagen, um die Symptome zu beheben. Bei Patienten mit deutlichen Beschwerden kann in den meisten Fällen eine Linderung durch stützende orthopädische Einlagen erreicht werden. Ist die Fehlstellung ausgeprägt und/oder verursacht diese Schmerzen, wird oftmals eine Korrektur durch eine Operation erforderlich. Welches operative Verfahren sich zur Behandlung eignet, muss für jeden Patienten anhand des Befundes individuell entschieden werden.

Arthrose

im Sprunggelenk

Die degenerativen Erkrankungen der Gelenke zählen in unserer Gesellschaft inzwischen zu den häufigsten Leiden. Die Verschleißerscheinungen beeinträchtigen die Mobilität und Lebensqualität der Betroffenen vielfach enorm. Die Ursachen der Arthrose am Rückfuß (z.B. oberes Sprunggelenk, unteres Sprunggelenk) stehen meist in Verbindung mit lange zurückliegenden Ereignissen wie einem Umknicktrauma, Sturz oder Verkehrsunfall. Die Therapiemöglichkeiten der Arthrose verfolgen dabei immer das Ziel, einen Verlust an Lebensqualität zu vermeiden und das Gelenk Behandlung Knick-SenkFuß möglichst lebenslang zu erhalten. Sind weder konservative Maßnahmen noch gelenkerhaltende Operationen möglich, wird das Sprunggelenk versteift (Arthrodese). Dazu wird der zerstörte Knorpel aus dem Gelenk entfernt und die Versteifung des oberen oder/ und des unteren Sprunggelenkes durchgeführt. Nach der Versteifung wird das Gelenk zunächst 6 bis12 Wochen ruhig gestellt. Wir informieren Sie umfassend und auch für Laien verständlich, damit Sie in Ruhe die richtige Entscheidung treffen können.

Therapie von Knorpelschäden

am Sprunggelenk

Im Rahmen einer Verletzung, einer entzündlichen Erkrankung oder Stoffwechselstörung kann es zu einem Riss in der Knorpelschicht kommen. Diese Veränderung geht häufig mit starken Schmerzen und Beschwerden beim Laufen einher. Es gibt verschiedene Ansätze einer konservativen Behandlung von Knorpelschäden am oberen Sprunggelenk. Physiotherapie gehört zum Standardrepertoire der konservativen Therapie. Der Einsatz und die Auswahl einer passenden Therapie basiert auf empirischen Überlegungen und Erfahrungen. Operative Methoden sollen die Struktur bzw. den Arthrose im OSG und Arthrodese Arthrose im OSG und USG, pantalare Arthrodese mit Nagel 8 9 Medialisierende Kalkaneusosteotomie bei Knicksenkfuß-Fehlstellung postoperativ Aufbau des Knorpels im Sprunggelenk verbessern und Schmerzen reduzieren. Folgende Möglichkeiten (arthroskopisch oder offen) stehen dafür zur Verfügung:

  • Debridement (Abtragung) von geschädigtem Knorpel (früher häufig angewendet) ggf zusäzliches Aufbringen einer Mebran (AMIC)
  • Lavage (Spülung) des Sprunggelenkes (früher häufig angewendet)
  • Knochenmarkstimulation durch Anbohrung (Mikrofrakturierung) des Knochens

Behandlung von Sehnenschäden

z.B. Achillessehnenriss

Beschwerden der Sehnen neigen häufig zu schneller Chronifizierung. In den meisten Fällen können die Beschwerden konservativ z.B. mit speziellen Übungen, Stoßwellenbehandlungen oder Injektionen erfolgreich behandelt werden. In manchen Fällen ist eine Operation erforderlich. Selbst bei chronischen Schäden können, beispielsweise durch eine primäre Naht oder körpereigenen Sehnenersatz, Heilungen erzielt werden. Entfernung knöcherner Veränderungen (z.B. Haglunderkrankung) Die Haglundferse (Haglundexostose) ist eine Formabweichung des Fersenbeins. Man spricht auch von einem oberen Fersensporn. Dabei kommt es zu einer Verkalkung des Ansatzes der Achillessehne am Fersenbein. Durch den Druck des knöchernen Fortsatzes im Schuh treten oft Entzündungen oder Schwellungen der Weichteile wie z. B. der Schleimbeutel auf. Die Therapie richtet sich nach dem Stadium der Deformierung. Schmerzen eines oberen Fersensporns lassen sich durch eine Entlastung kurzzeitig lindern. Ziel der Operation ist die Verschmälerung des Fersenbeins und die Abtragung der Exostose (Knochenvorsprung).

Entfernung knöcherner Veränderungen

z.B. Haglunderkrankung

Die Haglundferse (Haglundexostose) ist eine Formabweichung des Fersenbeins. Man spricht auch von einem oberen Fersensporn. Dabei kommt es zu einer Verkalkung des Ansatzes der Achillessehne am Fersenbein. Durch den Druck des knöchernen Fortsatzes im Schuh treten oft Entzündungen oder Schwellungen der Weichteile wie z. B. der Schleimbeutel auf. Die Therapie richtet sich nach dem Stadium der Deformierung. Schmerzen eines oberen Fersensporns lassen sich durch eine konservative Maßnahmen meistens lindern. Wenn diese Schmerzen durch Einlagen und Schuhzurichtung nicht ausreichend verbessert werden können, ist eine Entfernung des knöchernen Auswuchses der Ferse („Haglund-Exostose/Fersenhöcker“) und des entzündeten Schleimbeutels sinnvoll.